Das Wesen der Angst
In einem Interview direkt nach einem Bombenanschlag sah ich einen jungen Israeli, der gefragt wurde, wie er trotz der Gefahr abends in eine Kneipe oder ins Kino gehen kann.
Die Antwort war in etwa: "man kann die Angst nicht beliebig lange aufrechterhalten. Irgendwann nutzt sie sich ab".
Die Medien liefern uns genau, was wir wollen - sonst würden sie etwas anderes liefern. Also liefern uns diese Medien ständig wechselnde "Angstszenarien", damit es uns nicht langweilig wird? So richtig beängstigend soll's aber auch nicht sein, lieber etwas diffus - lieber Vogelgrippe als Malaria, lieber Bombenterror als Alkoholismus und Kindesmisshandlung?
Solange uns die Ängste nicht wirklich betreffen, brauchen wir täglich andere/neue, und wenn es wirklich reale Bedrohungen gibt, dann nutzen sie sich ab? Eigenartig.
Die Antwort war in etwa: "man kann die Angst nicht beliebig lange aufrechterhalten. Irgendwann nutzt sie sich ab".
Die Medien liefern uns genau, was wir wollen - sonst würden sie etwas anderes liefern. Also liefern uns diese Medien ständig wechselnde "Angstszenarien", damit es uns nicht langweilig wird? So richtig beängstigend soll's aber auch nicht sein, lieber etwas diffus - lieber Vogelgrippe als Malaria, lieber Bombenterror als Alkoholismus und Kindesmisshandlung?
Solange uns die Ängste nicht wirklich betreffen, brauchen wir täglich andere/neue, und wenn es wirklich reale Bedrohungen gibt, dann nutzen sie sich ab? Eigenartig.
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